»Bauer kocht Frau«

Kernickel Netz


Zur großen Freude der Kleinkunstwelt haben Tumbrinck & Stani ihr neues Kabarettprogramm „Bauer kocht Frau“ auf die Bühne gebracht. Ihre kongenialen Bühnenfiguren - „Das Parkbankduo“ - haben den sozialen Aufstieg geschafft: weg von der Parkbank, rein ins Obdachlosenheim.

Und während der eine – Tumbrinck - sich scheinbar mühelos durch die Billigwurstregale seines „Lieblings-Rewe-um-die-Ecke“ frisst, guckt sich der andere - Stani - mit Kochsendungen satt. Bei so viel kulinarischer Umweltvergiftung nimmt es nicht Wunder, dass der eine von synthetischen Froschfrikadellen träumt und der andere davon, auch einmal ins Fernsehn zu kommen, sei es als Moderator beim Scrabble für Arme im DSF, oder als egal wer in irgendeiner Casting-Show.

Das bedarf allerdings gründlicher Überzeugungsarbeit gegenüber seinem Kompagnion Tumbrinck. Der nämlich findet zwar „Blödfernsehn“ pädagogisch äußerst sinnvoll, fühlt sich aber durch die ständige Rausschmeißerattitüde vieler Sendungen zu sehr an die Arbeitswelt erinnert.

Und wo er schon mal dabei ist, wettert er gleich gegen alle „Dullen in der Kiste“: Korrupte, Köche und Komiker, die uns immerzu weismachen wollen, dass es total lustig ist, beim Media Markt einzukaufen.

Allerdings quält ihn auch die Erkenntnis, dass Leben jenseits des Fernsehens scheinbar gar nicht mehr stattfindet. Verzweifelt fragt sich da auch der Künstler: ist ein Live-Auftritt, der nicht im Fernsehen übertragen wird, eigentlich real?!

Aber es kommt, wie es kommen muss: Gerüstet mit Bauernuniform und Gummistiefeln aus der Kleiderkammer zieht Stani an die Castingfront. Er bewirbt sich per Video bei „Bauer sucht Frau“. Schrill zieht er in den Kampf, unterliegt und leidet. Da aber eine verlorene Schlacht noch keinen ebensolchen Krieg oder so - denkt sich der TV-Oberkritiker Tumbrinck ein ganz neues Kochshow-Format aus, mit dem er seinem Kumpel eine Frau und sich selber einen Stern im Parkbankführer erkochen will.

Was dabei herauskommt, ist wunderbar absurd, klamaukig, tiefsinnig und saukomisch, und laut Westfalen-Blatt ein „...wunderbarer Kabarettgenuss ...“ Den muss man gesehen haben, und zwar ‚in echt’, also quasi ‚live und in Farbe’. Oder wie die Münstersche Zeitung schreibt: „Ein Fest und ein Muss für Freunde der gepflegten Satire.“
 

 

 

Pressestimmen

 

Mit dem "Parkbankduo" Tumbrinck & Stani landete der Kulturverein Auetal einen Volltreffer. "Ich habe selten so gelacht", so der Vorsitzende des Gewerbevereins, Ernst Kastning.

Schaumburger Wochenblatt

 

“Die Premiere von „Bauer kocht Frau“ vor dem bestens aufgelegten Publikum im ausverkauften Kreativhaus wird zum Belastungstest für Zwerchfell und „Graue Zellen“. (...) Castingshows und Kochduelle, Quiz-Nervenkriege und Volkshochschulwissen-Abfrage-Rituale - sie allebekommen beim „Parkbankduo“ ihr Fett weg. Die Zuschauer bekommen als Zugabe selbst geschmierte Leberwurstbrote. Lecker, wie das gesamte Programm.” 

Westfälische Nachrichten

 

“Das Parkbankduo kleidet seine Kritik an der medialen Gegenwart in einen geistreichen Kabarettabend. Da sausen Worte wie Pfeile umher, aus scheinbar harmlosen Sätzen erheben sich zynische Kommentare. Ein Fest und ein Muss für Freunde der gepflegten Satire.”

Münstersche Zeitung

 

“Und auch wenn sich das Publikum gelegentlich ertappt fühlte: Recht geben mussten sie den beiden Komikern schon. Und bei allem grotesken Scherz führte das auch zu einigen nachdenklichen Schmunzlern. Ein insgesamt wunderbarer Kabarettgenuss also, ...” 

Westfalen-Blatt

 

“Michael Tumbrinck und Stani eröffneten dem Publikum zwischen grünem Holzstuhl und Mikrowelle den Blick auf einen imaginären Bildschirm, und zwar mitten hinein in die Koch- und Casting-Shows. Mit dem Satiremesser zerlegten sie Lauchstangen ebenso wie die scheinheilige Wirklichkeit des Fernsehens. Schöner als „im Fernsehn“ war die Kabarett-Koch-Show dabei allemal.”

Bersanbrücker Kreisblatt

 

 


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