»Arbeit hat frei«

ausgezeichnet  mit dem
`Reinheimer Satirelöwen´ 2007

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Zwei Vertreter der Zuallerunterst-Klasse treffen sich auf einer Parkbank. Der eine (Tumbrinck) lebt von Hartz IV, der andere (Stani) hat auch das längst hinter sich.

Sie philosophieren über das, was Sie betrifft: Arbeitslosigkeit, Armut, Suff.

Der eine (Stani) hat sich aufgegeben, der andere (Tumbrinck) ist noch nicht so weit. Er schafft es sogar bis in die „Große Jobshow“, auch wenn er überhaupt keine Arbeit haben will. „Die alten Griechen haben schließlich auch die Arbeit verachtet,“ weiß er (Tumbrinck), und er weiß sich auch in ihrer philosophischen Tradition und redet sich die Welt schön, während sein Widerpart (Stani) sogar Arbeit findet – Leergut aus dem Mülleimer.

Tumbrinck & Stani präsentieren mit „Arbeit hat frei“ eine bitterböse Satire,
„… nicht verletzend, nicht verlachend, aber scharfsinnig und schonungslos beleuchten sie heikle gesellschaftliche Themen.“ (Darmstädter Echo)

„Tiefgründig und schauspielerisch brillant präsentiert, ist dieses Programm so erschreckend nah an der Realität, dass es den Zuschauern schon fast unangenehm ist, überhaupt zu lachen. Und wenn sie es doch tun, tut es ihnen hinterher fast leid, denn was die beiden Kabarettisten da auf der Bühne thematisieren, ist im Grunde überhaupt nicht komisch. (…) Wie das Parkbankduo sich heiklen gesellschaftlichen Themen nähert, ist authentisch gespielt, äußerst glaubwürdig und trotz allem zugleich herrlich amüsant. Dennoch machen sich Stani und Tumbrinck zu keiner Zeit über die Betroffenen lustig, sind nie verletzend, sondern wettern vielmehr in einem Schlagabtausch erster Güte über die Politik und demontieren scharfsinnig den Staat und seine Gesetze.“ (Neue Westfälische)

„Tiefgründig und mit viel Wortwitz duellieren sich die beiden verbal, frotzeln und wettern, bringen die Show am Ende gekonnt auf eine Metaebene, in der die Kabarettisten sich über ihr Programm und ihre Zuschauer unterhalten. Nicht zu vergessen die grandiose TV-Show-Nummer, in der Stani einen hyperfidelen Moderator persifliert, der Tumbrinck einen Job als Gewinn anbietet.“ (Neue Osnabrücker Zeitung)

„Facettenreich in den Perspektiven, imponierend dicht im schauspielerischen Vermögen, schmerznah an der Realität und spannungsreich gelingt es dem Duo, erhellenden Witz zu erzeugen, ohne sich über die Betroffenen lustig zu machen. - Satire im besten Sinne.“ (Jury des Reinheimer Satirelöwen)

 

deine Mutti Netz

 

Pressestimmen

 

“Da haben sich zwei gefunden! Der Münsteraner Tumbrinck, der in seinen Soloprogrammen unter anderem als Kellner firmiert, und Stani aus Paderborn, der sich vor allem mit seiner Kunstfigur „Schütze Greitemeier“ Kultstatus erspielt hat. Er gibt auch den Parkbankpenner brillant: Seine Stimme ist so reibeisenhaft, als hätte er wirklich schwer gesoffen, seine gesamte Körpersprache drückt das Elend und die Hoffnungslosigkeit aus, unter der sich der Obdachlose krümmt. Tumbrinck dagegen ist die blanke Unruhe. Er feuert eine Verbalsalve nach der anderen ab, ein Rambo im Hartz-Krieg. (...) Auch das Publikum im ausverkauften Kreativhaus amüsierte sich köstlich, denn „Arbeit hat frei“ ist Kabarett vom Feinsten: politisch, hoch aktuell und gleichzeitig sau­komisch und unterhaltsam!”

Westfälische Nachrichten

 

Tiefgründig und mit viel Wortwitz duellieren sich die beiden verbal, frotzeln und wettern, bringen die Show am Ende gekonnt auf eine Metaebene, in der die Kabarettisten sich über ihr Programm und ihre Zuschauer unterhalten. Nicht zu vergessen die grandiose TV-Show-Nummer, in der Stani einen hyperfidelen Moderator persifliert, der Tumbrinck einen Job als Gewinn anbietet.

Ohne Griff unter die Gürtellinie wird das Verhältnis von Arm zu Reich, zwischen Bürgern, Politikern und Unternehmern seziert sowie über Suff und Religion philosophiert. Auf die Art könnten beide wirklich mal zum "Penner der Woche" gekürt werden.”

Neue Osnabrücker Zeitung

 

“Wie das Parkbankduo sich heiklen gesellschaftlichen Themen nähert, ist authentisch gespielt, äußerst glaubwürdig und trotz allem zugleich herrlich amüsant. Dennoch machen sich Stani und Tumbrinck zu keiner Zeit über die Betroffenen lustig, sind nie verletzend, sondern wettern vielmehr in einem Schlagabtausch erster Güte über die Politik und demontieren scharfsinnig den Staat und seine Gesetze.”

Neue Westfälische

 

“Brillant ist das, wie das Satire-Duo die moderne Welt mit ihren Fehlern und Verfehlungen in alle Einzelteile zerlegt. Besonders wie der ruhige Stani den Parkbankpenner gibt, ist grandios: Seine reibeisenhafte Stimme und seine Körpersprache drücken das gesamte Elend und die Perspektivlosigkeit aus, unter der sich der Tippelbruder krümmt. Glaubhaft inszenieren die Parkbankbrüder die Leben zweier Menschen, in denen die Arbeit jeden Tag "frei hat". Ihre Scherze gehen dabei aber nie auf Kosten der Arbeitslosen.”

Rhein-Zeitung

 

“Michael Greifenberg und Michael Tumbrinck gelingt das bei Themen wie Arbeits- und Obdachlosigkeit unmöglich Scheinende: Die Zuschauer können herzhaft lachen. Zum einen liegt das an den Schauspielern, die in ihrer Gegensätzlichkeit alle Aspekte des Themas aufgreifen und von unterschiedlichen Seiten beleuchten. Mit seinem staubtrockenen Humor und seinem zerknitterten Aussehen gibt Stani den Penner par Excellence. Zum anderen präsentiert das Satire-Duo hochkomische Passagen und nachdenklich stimmende Szenen, Monologe und widersinnigen Schlagabtausch im Wechsel. Greifenberg und Tumbrinck machen sich nicht über die Betroffenen lustig, sondern zeigen das Elend und die Perspektivlosigkeit zweier Menschen, bei denen die Arbeit "frei hat".”

Peiner Allgemeine Zeitung

 

 

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